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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1266: Woche vom 26.09. bis 02.10.2022


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 39. Woche vom 26.09. bis 02.10.2022


Montag, 26. September 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)
01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)
Nachrichten 3:00 Uhr
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Der Maler Eugen Spiro gestorben

Eugen Spiro war ein anerkannter Landschafts- und Porträtmaler jüdischer Herkunft. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 legte er seine zahlreichen Ämter nieder. 1936 emigrierte er nach Frankreich und 1941 in die USA.


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Kontrovers (82 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
Whats-App: 0173 56 90 322
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Touching Universes – Kompositionen von Eres Holz
Eres Holz
Dunkle Risse (2018)
Asasello Quartett
Touching Universes and Ends (2019)
Ensemble Aventure
Eres Holz, Elektronik
MACH (2021)
Anna Viechtl, Harfe
Eres Holz, Elektronik
MACH (2020)
Zoé Cartier, Violoncello
Eres Holz, Elektronik
Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk und SWR Studio Freiburg von 2021
Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller
22:00-22:05 Nachrichten

"MACH" heißt ein permanent wachsender Zyklus von Solostücken, an dem der Berliner Komponist Eres Holz seit 2011 arbeitet. Der Titel ist als Imperativ zu verstehen, als "eine Art Einladung, das zu machen, was nicht trivial ist". Es handelt sich um hochvirtuose Stücke, die auf das gesamte Repertoire an Spieltechniken und expressiven Gesten zugreifen, das den Instrumenten im Laufe ihrer Entwicklung zugewachsen ist. Die Musik gestaltet das Zurückgeworfensein des Individuums auf das eigene Selbst. Gleich fünf dieser Arbeiten sind während der Corona-Pandemie entstanden. In zwei großen Ensemblekompositionen setzt sich Holz, geboren 1977 in Rechovot (Israel), mit Trauer und Verlust auseinander. Indem sie eigene Erfahrungen reflektierend durchdringt und auf bisweilen schmerzhaft intensive Weise Klanggestalt werden lässt, wird die Musik von Eres Holz existenziell und tief berührend.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 27. September 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 60 Jahren: Rachel Carsons Buch "Der stumme Frühling" erscheint


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Sprechstunde (82 Min.)
Borreliose und FSME
Durch Zecken übertragene Krankheiten
Gast: Oberfeldarzt PD Dr. Gerhard Dobler, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB), Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Am Mikrofon: Lennart Pyritz
Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Sie lauern an der Spitze von Grashalmen auf Wiesen oder auch im Park in der Stadt und warten auf mögliche Wirte. So kommt es immer wieder dazu, dass sie auch Menschen stechen und deren Blut saugen. Dabei können Zecken vor allem zwei Krankheiten übertragen: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Hirnhautentzündung durch FSME kommt deutlich häufiger in Süddeutschland vor – 90 Prozent der Fälle werden in Bayern und Baden-Württemberg registriert – doch es gibt inzwischen auch vermehrt Fälle in Norddeutschland. Eine Behandlung gegen die tückische Krankheit gibt es nicht, aber eine vorbeugende Impfung. Genau andersherum sieht es bei der Borreliose aus: Hier können Antibiotika helfen, doch eine Impfung gibt es nicht. Bleibt sie unentdeckt, kann sie gravierende Spätfolgen nach sich ziehen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Das Huhn
Im Parlament der Dinge
Von Barbara Eisenmann
Regie: die Autorin
Produktion: Deutschlandfunk/SWR 2020

Das Huhn steht exemplarisch für das Effizienzdenken des Agrobusiness. Ab Mitte des 20.Jahrhunderts tritt es als erstes hybrid gezüchtetes Nutztier seinen Siegeszug über die Welt an. Wie beim Hybridmais und dem Saatgut müssen in der Geflügelbranche tätige Landwirtinnen und Landwirte die Küken seither immer wieder nachkaufen. Denn die wirtschaftlich relevanten genetischen Eigenschaften sind bei Hybridhühnern nur in einer einzigen Generation vorhanden. Vier global agierende Konzerne haben das Erbgut der Hochleistungshühner mittlerweile unter ihre Kontrolle gebracht. Jüngst haben britische Geologen und Archäologinnen das Masthuhn zum Symbol des Anthropozän erklärt, weil sich in ihm der beispiellose Umbau der Biosphäre der Erde zeige. Zeit also für das Huhn, seine Stimme zu erheben, im Parlament der Dinge, nach einer Idee des französischen Wissenschaftstheoretikers Bruno Latour, in dem Menschen und nicht-menschliche Wesen ihre Interessen verhandeln.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Die Bluse
Von Hermann Harry Schmitz
Regie: Heike Tauch
Mit Graham F. Valentine, Irm Hermann, Gertrud Maaß, Hendrik Röder, Tobias Wangermann Komposition: Jürg Kienberger, Graham F. Valentine, Simon Gerber
Ton: Jean Szymczak
Produktion: WDR 2002
Länge: 45'01

Hinein ins Gewühl eines Riesenkaufhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts! Tante Dorchen wollte nur eine Bluse kaufen. Weiter nichts. Und ihr Neffe sollte sie begleiten. Hätte er doch "nein" gesagt! Denn die Bluse, die Tante Dorchen kaufen will, soll so besonders sein, dass Frau Bender vor Neid "die Platze kriegt". Also rein ins Gewühl eines amerikanischen Riesenkaufhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da sind Konkurrentinnen aus dem Weg zu schlagen, Verkäufer zu disziplinieren, tausendmal ist die Entscheidung gegen einen Stoff zu treffen, gegen ein Muster, einen Schnitt, eine Farbe. Hermann Harry Schmitz, 1889 in Düsseldorf geboren, wird als junger Dandy bald zu einer stadtbekannten Figur. 1913 nimmt er sich das Leben. Ein Jahr später erscheint "Die Bluse" postum in seinem Kurzgeschichtenband "Das Buch der Katastrophen".


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
In memoriam John Taylor
Norma Winstone/Pablo Held und Henning Berg/Matthias Nadolny/Simon Seidl
Norma Winstone, Gesang
Pablo Held, Piano
Aufnahme vom 4.9.2021 bei der Cologne Jazzweek, Hochschule für Musik und Tanz Köln
Henning Berg, Posaune
Matthias Nadolny, Tenorsaxofon
Simon Seild, Piano
Aufnahme vom 29.8.2021 aus dem Loft, Köln
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

2015 starb überraschend der bedeutende britische Pianist John Taylor – am 25. September 2022 wäre er 80 geworden. Sein Einfluss auf die deutsche Szene ist anhaltend: Als Professor an der Kölner Musikhochschule hat er mehrere Pianisten-Generationen entscheidend geprägt. Bei der Cologne Jazzweek 2021 wurde ihm Tribut gezollt, u.?a. durch ein Duo der großen Sängerin Norma Winstone – Taylors Ex-Frau – mit Pablo Held, einem seiner Kölner Meisterschüler. Der Posaunist Henning Berg, Professoren-Kollege, Freund und Duopartner John Taylors, interpretierte exklusiv für die Jazzweek in Triobesetzung einige von dessen unvergessenen Kompositionen. In der Sendung sind Ausschnitte beider Konzerte zu hören.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Ohne Lockdown schwierig genug
Wirtschaftliche Realitäten und Kämpfe der freien Klassikszene
Von Matthias Nöther

Die Covid-19-Pandemie hat es offengelegt: Freie Musikerinnen und Musiker verdienen in Deutschland oft nicht genug Geld, um davon zu leben. Wie wenig es teilweise sein muss, legen Zahlen der Künstlersozialkasse nahe: Nicht mal 15.000 Euro beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Musikschaffender mittleren Alters, das der Frauen noch weit weniger. Jahrzehntelang wurde innerhalb der Szene über Geld kaum geredet. Doch es tut sich etwas. Musiker vergleichen ihre Gagen, tun sich in sozialen Netzwerken zusammen, suchen verstärkt und erfolgreich den Kontakt mit der Politik. Sie stellen Dumpinglöhne infrage und auch die Einkommenslücke, die sich gegenüber festangestellten Orchestermitgliedern auftut. Dabei sind viele von ihnen weiterhin gerne frei – und sorgen sich meist auch in schwierigen Zeiten nicht um Aufträge und um ihre Kreativität.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 28. September 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft
02:30-02:57 Lesezeit
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 90 Jahren: In Preußen wird der "Zwickelerlaß" für Badebekleidung verhängt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Agenda (82 Min.)
Licht aus, Schwimmbad zu
Die Energiekrise zwingt Kommunen zu drastischen Schritten
Live aus Külsheim/Main-Tauber-Kreis
Am Mikrofon: Jürgen Wiebicke
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Verzauberung der Welt, Entzauberung der Welt.
Religion im säkularen Zeitalter von Nietzsche bis Habermas
Von Klaus Englert


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Leona Stahlmann liest aus "Diese ganzen belanglosen Wunder"

Bei den diesjährigen Tagen der deutschsprachigen Literatur war Leona Stahlmann eingeladen mit einem Ausschnitt ihres neuen Romans "Diese ganzen belanglosen Wunder". Wir stehen mal wieder am Ende der Zeit: "In diesem Sommer töten sie die Rinder. Seit Mai schon steht das Wasser in den Speichern vor der Stadt niedrig, die Ernten verdorren, das Getreide, das Gras und die Zuckerrüben, den Bäckern geht das Mehl aus, den Bauern das Futter und das Wasser für die Tiere, und im August löst sich ein neues Salz in der Luft über der Marsch, ein roher Geruch, der in der unbewegten Luft stockt und sich auf unsere Zungen legt, wir kauen ihn mit den letzten Kanten altem Brot und schlucken ihn mit dem Gin, für den es keine Petersilie mehr gibt: das Salz von Tierblut." In einer nördlich gelegenen Marschlandschaft hat sich Leda mit ihrem zwölfjährigen Sohn Zeno evakuiert. Sie leben auf dem Gelände einer stillgelegten Saline und die Vokalendungen ihrer Namen deuten bereits an, dass Alpha und Omega in dieser Zwischenzeit aufeinandertreffen. Leda und Zeno stehen für Anfang und Ende einer Gegenwart des sich stetig vollziehenden Niedergangs. Venedig ist überflutet, in den Blumenkästen der Lagunenstadt wachsen nun Jakobsmuscheln statt Begonien. Noch kommen Kapitalismus und gesellschaftspolitische Ordnungssysteme zu ihrer Geltung. Außerhalb der Saline sind Lieferdienste, Konferenztische und Schulgebäude. Auch Zeno muss sich auf ein Erwachsenenleben vorbereiten, das vor Herausforderungen steht, die Kunst- und Grammatikunterricht nicht mehr lösen können. Doch anders als Umweltbewegungen wie "Fridays for Future" hat Zeno das Kämpfen gar nicht erst angefangen. Der Hochbegabte wird Mittelpunkt einer vollkommen neuen Bewegung. Leona Stahlmann (Jahrgang 1988) ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Ihr erster viel beachteter Roman "Der Defekt" erschien 2020 bei Kein & Aber. Im Sommer 2022 wurde ihr zweiter Roman "Diese ganzen belanglosen Wunder" (dtv) von der Kritik hoch gelobt. Weiter veröffentlicht Leona Stahlmann Essays und journalistische Texte in deutschen Zeitschriften und Magazinen.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Politische Radioshow – Arbeit in Deutschland (2/2)
"Zingsheim braucht Gesellschaft"

Mit Kirsten Fuchs, Cynthia Nickschas, Fatih Çevikkollu, Martin Zingsheim, u.a. Martin Zingsheim lädt zu einer neuen Folge der politischen Radioshow "Zingsheim braucht Gesellschaft" ein. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln gesellen sich diesmal die Autorin Kirsten Fuchs, die Liedermacherin Cynthia Nickschas, der Kabarettist Fatih Çevikkollu und Katja Urban von der Initiative "ArbeiterKind.de" auf die Bühne. Gemeinsam gehen sie auf das Thema "Arbeit in Deutschland" ein, den diesjährigen Schwerpunkt der "Deutschlandfunk-Denkfabrik". Wie sehr bestimmt unsere Herkunft das spätere Arbeitsleben? Wie abhängig ist der soziale Status von unserem erlernten Beruf? Und vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Menschen, die im Kulturbereich arbeiten, gerade nach der Pandemie? Martin Zingsheim und seine Gäste versuchen, sich in Talks, Liedern, Lesungen und kabarettistischen Programmausschnitten nicht nur den Problemen, sondern auch möglichen Lösungswegen zu nähern. Musikalisch begleitet wird der Abend von Claus Schulte am Schlagzeug, Martin Weber an der Geige, Nils Wittmann an der Klarinette und natürlich Gastgeber Martin Zingsheim am Klavier. Sie hören heute in den "Querköpfen" den zweiten Teil der Radioshow zum Thema "Arbeit in Deutschland".


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Auswärtsspiel – Konzerte aus Europa
Konzerte der Tschechischen Kammermusik-Gesellschaft 2022 in Prag
Claude Debussy
Sonate für Oboe, Horn und Cembalo
Elliot Carter
Sonate für Flöte, Oboe, Violoncello und Cembalo (Ausschnitt)
Thomas Adès
Sonata da caccia, op. 11 für Oboe, Horn und Cembalo (Ausschnitt)
Adam Walker, Querflöte
Daniel Nicholas, Oboe
Ben Goldscheider, Horn
Isang Enders, Violoncello
Mahan Esfahani, Cembalo
Aufnahme vom 13.4.2022 im Dvorák-Saal des Rudolfinum, Prag
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Der Cembalist Mahan Esfahani ist ein meisterhafter Interpret der Musik des Barock, vor allem von Johann Sebastian Bach. Doch ebenso gerne interpretiert er Kompositionen des 20. Jahrhunderts für Cembalo und möchte zu ihrer größeren Bekanntheit beitragen. Zusammen mit vier weiteren Musikern aus der internationalen Szene gestaltete er am 13. April im Prager Dvorák-Saal ein Konzert, in dem ausschließlich "moderne Kammermusik" erklang. Darunter waren auch Elliot Carters Quartett von 1952 und die Sonata da caccia, op. 11, die Thomas Adès 1992 schrieb. Zudem präsentierten Esfahani und seine Freunde Claude Debussys berühmte Trio-Sonate in einer interessanten und ungewöhnlichen Bearbeitung.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 29. September 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Bertolt Brechts Stück "Trommeln in der Nacht" wird uraufgeführt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Marktplatz (82 Min.)
Schnelle Mahlzeit: Wie (un-)gesund sind Fertiggerichte?
Am Mikrofon: Britta Mersch
Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Pizza aus dem Tiefkühlfach, Pasta mit Sauce aus der Aluschale: Wenn es mittags oder abends schnell gehen soll, entscheiden sich viele für ein Fertiggericht aus dem Supermarkt. Verbraucherinnen und Verbraucher können zwischen ganz unterschiedlichen Produkten wählen. Manche Mahlzeiten werden in der Mikrowelle erhitzt oder im Backofen aufgebacken. Andere entwickeln sich mit heißem Wasser zu einer sättigenden Mahlzeit. Doch auch das fertig verpackte Sushi oder das eingepackte Sandwich fallen unter den Begriff "Convenience Food". Vorbereitete und vorgekochte Lebensmittel sind praktisch, günstig und bequem. Sie stehen inzwischen sogar in den Regalen von Drogerien oder Tankstellen, werden auch mit dem Bio-Siegel angeboten. Welche Inhaltsstoffe enthalten solche Mahlzeiten? Welche Rolle spielen Gewürze oder Geschmacksverstärker? Täglich selber Frisches kochen muss man erstmal hinbekommen: Wenn's nicht klappt, welchen Anteil am täglichen Kalorienbedarf empfehlen Ernährungsexperten für verarbeitete Nahrungsmittel? Und eignen sich Fertiggerichte auch für die Ernährung von Kindern? Diese und weitere Fragen diskutiert Britta Mersch im "Marktplatz" mit Expertinnen und Experten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (45 Min.)
Birgit Wentzien im Gespräch mit der Autorin und ehemaligen DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
JazzFacts: Kopfhörer
Gast: Bassistin und Komponistin Hendrika Entzian
Am Mikrofon: Florian Ross und Odilo Clausnitzer

Muss Jazz immer anstrengend sein? Ist Keith Jarrett überschätzt? Wie bitte – Du magst auch Phil Collins? In "Kopfhörer" treffen Pianist Florian Ross und Redakteur Odilo Clausnitzer auf wechselnde Gäste und hören, untersuchen und streiten über Musik. Die Auswahl bestimmt der Gast – die Gastgeber hören ohne vorherige Informationen. Diesmal dabei: Bassistin, Komponistin und Bandleaderin Hendrika Entzian. Die Kielerin lebt seit 2009 in Köln, wo sie Kontrabass und Komposition studierte. 2017 erhielt sie den WDR Jazzpreis für Komposition. Mit ihrem Quartett veröffentlichte sie zwei CDs. 2019 gründete sie ihre eigene Big Band, Hendrika Entzian+, mit deren Debüt "Marble" sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert wurde. Seit 2020 führt sie für die "JazzFacts" unter dem Titel "Was hörst Du?" Interviews mit Musikerkollegen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Erster Grammy mit 16
Der Pianist André Watts (*1946)
Am Mikrofon: Philipp Quiring

Von einem Tag zum nächsten wurde der US-amerikanische Pianist André Watts zum Star. Er setzte sich gegen mehrere Mitstreiter bei einem Casting durch, um den Solopart im 1. Klavierkonzert Es-Dur von Franz Liszt übernehmen zu dürfen, in der legendären TV-Musikvermittlungsreihe von Leonard Bernstein "Young People's Concert". In der Zeit danach war Watts lange im Voraus ausgebucht, spielte bis zu 150 Konzerte pro Jahr. Die romantische Literatur interessierte ihn, auch Repertoire von US-amerikanischen Komponisten. Auf dem Cover eines Gershwin-Albums ist er mit einer Zigarre im Mund zu sehen, entspannt zurückgelehnt auf einem Stuhl. Seine Kindheit hatte Watts auf verschiedenen Stützpunkten in Europa verbracht, dort, wo sein Vater als Offizier der US-Armee stationiert war.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 30. September 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Gedanken zur Woche
Pfarrerin Jula Well, Unna
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Oskar Schlemmers "Triadisches Ballett" wird uraufgeführt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Lebenszeit (82 Min.)
Zwei Kulturen, eine Familie
Binationale Partnerschaften
Am Mirkofon: Stephanie Gebert
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (17 Min.)
Nach Redaktionsschluss


15:52 Schalom (8 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (4 Min.)


19:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (5 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


19:09 Kommentar (6 Min.)


19:15 Auf den Punkt: ZEIT-Forum Wissenschaft (45 Min.)
86. ZEIT Forum Wissenschaft
It's getting hot in here!
Wie wir unsere Städte fit für den Klimawandel machen
Am Mikrofon: Ralf Krauter und Andreas Sentker

Deutschland ist weltweit auf Platz 3 beim Anstieg der Hitzetoten. Unsere Städte sind an steigende Temperaturen nicht angepasst. Ein Grund hierfür ist die großflächige Versiegelung, die ebenfalls eine große Rolle bei den zunehmenden Extremwetterereignissen spielt. Das Medizin-Fachjournal "The Lancet" zählte in Deutschland allein im Jahr 2018 20.000 hitzebedingte Todesfälle. Die gute Nachricht: Architektur, Städteplanung, Forschung und Politik haben Konzepte, die Abhilfe schaffen können, durch effizientere Kühlung von Innenräumen, Straßen und Plätzen. Neben der Gesundheit ist dies auch ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz, denn das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist eine der größten Quellen von klimaschädlichen CO2-Emissionen. Da rund 30 Prozent aller Energie fürs Heizen und Kühlen von Gebäuden verwendet wird, spielt kluge Städteplanung eine Schlüsselrolle beim Kampf gegen die Erderhitzung. Mit der akuten Wohnungsnot in den Großstädten sowie den steigenden Mietpreisen und Nebenkosten kommen jedoch noch weitere Herausforderungen dazu, die ein schnelles Handeln einfordern. Das Bauwesen steht daher vor immensen Herausforderungen und bietet gleichzeitig große Potenziale, um den Klimawandel und die dadurch verursachte weitere Erhitzung abzubremsen. Was können wir jetzt tun, um im Gebäudesektor schnell viel Energie einzusparen und gleichzeitig auf den steigenden Wohnungsbedarf zu antworten und was bringen Bewegungen, wie das von der EU initiierte "Europäische Bauhaus"? Können diese eine kurz- oder mittelfristige Strategie sein, um den beiden Problemen gerecht zu werden?


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Das Feature (55 Min.)
Macht, Lügen und Geheimnisse
Frankreichs Starautorin Leila Slimani
Von Simone Hamm
Regie: Günther Maurer
Produktion: SWR/Deutschlandfunk 2022

Leila Slimani interessiert sich für die düsteren Seiten der Menschen. Ihre Romane sind schockierend, ihre Frauenfiguren sperrig. Sie schreibt über ihre in Marokko lebende Großmutter und deren hartes Leben, über eine Pariser Kindsmörderin, über eine Sexsüchtige. Leila Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Sie wurde 1981 in Rabat/Marokko geboren, kam 1999 nach Paris. Ihre Stimme will sie den einfachen Frauen geben, denen, deren Geschichten sonst nie erzählt würden. Etwa ihrer französischen Großmutter, die als junge Frau der Liebe wegen mit einem marokkanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Marokko ging. Dem mordenden Kindermädchen in der liberalen Pariser Familie oder der sexsüchtigen Arztfrau. Sie interessiert sich für die düsteren, die obskuren Seiten der Menschen, die Abgründe. Ihre Romane sind spannend und schockierend. In Paris ist ein regelrechter Hype um sie entstanden. Die 41-jährige Autorin ist nach Lissabon gezogen, um an ihrer Familientrilogie zu schreiben. Deren zweiter Band "Schaut, wie wir tanzen" ist gerade auf Deutsch erschienen. Unsere Autorin hat sie in Lissabon besucht.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
History
Trombone Shorty & Orleans Avenue
Aufnahme vom 3.12.2011 im Gloria, Köln
Am Mikrofon: Tim Schauen

Eigentlich heißt er Troy Andrews, aber wegen seines bevorzugten Instruments und seiner nicht übermäßig beeindruckenden Körpergröße nennt er sich selbst Trombone Shorty. Man sollte sich vom humorvoll gemeinten Bühnennamen nicht täuschen lassen – der Posaunist aus New Orleans ist ein Kraftpaket, ein Energiebündel. Andrews spielt sein Instrument mit beeindruckender Dynamik, er hätte seinerzeit sicherlich auch in Jericho mitmachen dürfen. Um sich versammelt hat er eine Band aus überwiegend jungen Musikern, mit denen er eine fesselnde Show aus Funk, Soul, Jazz und Pop spielt – ganz in der Tradition der Brass Bands seiner Heimatstadt. Sein Vorbild ist übrigens der berühmteste Musiker aus New Orleans: Louis Armstrong. Deshalb greift er auch hin und wieder zur Trompete.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Milestones – Bluesklassiker (45 Min.)
Albert King "I'll play the blues for you" (1972)
Am Mikrofon: Tim Schauen

Es gibt zwei Songs des US-amerikanischen Gitarristen Albert King (1923-1992), die wohl jeder Bluesfan rückwärts mitpfeifen kann: "Born under a bad sign" und "I'll play the blues for you" mit dem so markanten Lick, also einer Tonfolge oder Phrase. 1972 erschien der Song auf dem gleichnamigen Album "I'll play the blues for you" beim Label Stax aus Memphis. Albert King gehört zusammen mit BB und Freddie King zu den drei Königen des elektrischen Blues, ohne mit ihnen verwandt zu sein, dabei stammt Albert King wie BB aus dem kleinen Örtchen Indianola im Mississippi-Delta. Als Linkshänder spielte er Gitarren für Rechtshänder, ohne die Saitenreihenfolge anzupassen, das macht es schwierig, seine Licks exakt nachzuspielen. Grund genug also, diesen Bluesklassiker erneut aufzulegen und in die Melange aus Blues und dem typischen Soul-Sound der Stax-Hausband einzutauchen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 1. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage (Wdh.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Lied & Chanson
Zu Gast: der Singer-Songwriter Max Prosa
Liederbestenliste: die Platzierungen im Oktober
Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
Tournee-Tipps: on Tour im Oktober
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
05:00-05:05 Nachrichten
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

"Wann könnt ihr endlich friedlich sein?", hat der Musiker, Lyriker und Theaterautor Max Prosa sein neues Album genannt. Doch gemäß seinem Lebensmotto, dass in der Kunst immer sowohl die Schwere als auch die Leichtigkeit der Welt vorhanden sein muss, nennt er sein Antikriegs-Album eine Friedensplatte und hat viele Texte in einen eher heiteren Sound verpackt. Der 33-jährige Berliner wurde schon in seinen Anfängen mit Bob Dylan verglichen, hat aber längst zu seinem eigenen Stil gefunden.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
Evangelische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Börse
Der internationale Wochenrückblick
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:40 Börse
Der nationale Wochenrückblick
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 175 Jahren: Werner Siemens und Johann G. Halske gründen die "Telegraphen Bau-Anstalt"


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Die Jazzpianistin Julia Kadel

Julia Kadel hat als Pianistin, Komponistin und Leiterin des Julia-Kadel-Trios ihren Platz in der Jazzwelt sicher. 1986 in Berlin geboren, fing sie mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel an und kam mit 15 zum Jazz. 2014 wurde die ehemalige Psychologiestudentin mit ihrem Trio ausgerechnet von Blue Note Records, dem berühmtesten Jazzlabel der Welt, unter Vertrag genommen, als erste Deutsche nach 60 Jahren. Warum verlässt sie das nach nur zwei Alben und wechselt zum viel kleineren Label MPS? Für die Authentizität, sagt sie: "Das hier ist analog im allerbesten Sinne." Damit war Kadel die erste Musikerin nach 35 Jahren, die im legendären Originalstudio wieder ein Album für MPS einspielte. Sie ist auch solo unterwegs als eine der deutschen "Top Ten Key Players" (Magazin Jazzthing) und sie denkt auf Podien auch mal laut über die Gleichstellung der Geschlechter im Jazz nach.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Wenn das Meer kommt – Portugals Küste und der Klimawandel
Von Tilo Wagner

Portugal ist vom Klimawandel stark betroffen. Das Land kämpft mit Dürre, Hitzewellen und Waldbränden. Auch entlang der 1.200 Kilometer langen Atlantikküste sind die Folgen sichtbar: Der Meeresspiegel steigt an und macht Regionen unbewohnbar, die in der Vergangenheit besiedelt wurden. Die Fischgründe vor der Küste sind überfischt, die Meerestemperatur ist angestiegen. Weil Süßwasser fehlt, wächst der Salzgehalt in den Lagunen und das bedroht die Lebensräume. Die Menschen, die vom Meer leben, machen sich große Sorgen. Sie entwickeln aber auch neue Formen, wie man in Portugal in Zukunft entlang des Ozeans leben kann. Die Regierung wiederum tut sich schwer, die Interessenkonflikte zu lösen und eine Grundlage für einen nachhaltigeren Umgang mit dem Meer zu legen.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Hörspiel des Monats Juli 2022
Campo
Von Laura Uribe
Übersetzung aus dem mexikanischen Spanisch: Franziska Muche
Regie: Friederike Wigger
Mit Marina Galic, Jule Böwe, Nuri Singer, Jenny Schily, Lisa Hrdina, Stephanie Eidt, Lena Stolze, Marina Frenk, Anastasia Gubareva, Manuel Harder, Abak Safaei-Rad
Komposition: Achim Zepezauer
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 56'00


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Magma
Eigenkompositionen des Sonar Quartetts
"Lunik I"
"Magma I-IV"
Sonar Quartett:
Susanne Zapf, Violine
Wojciech Garbowski, Violine
Nikolaus Schlierf, Viola
Konstantin Manaev, Violoncello
Aufnahmen vom September 2021 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

In einem Vulkan entsteht Magma da, wo Hitze und Druck im Erdinneren sehr hoch sind. Magma ist folglich geschmolzenes Gestein, es sammelt sich in unterirdischen Hohlräumen und schießt zuweilen an die Erdoberfläche. Die Titel "Magma I-IV" des Sonar Quartetts ähneln dem symbolisch: Musik, geformt aus Energie und Hingabe, direkt aus dem Inneren des Streichquartetts. Auch beim Stück "Lunik I" handelt es sich um ein eigenes Stück - entstanden aus gemeinsamem Improvisieren und weiterentwickelt zur Komposition. Die vier auf neue Musik spezialisierten Berliner Musikerinnen und Musiker bewegen sich dabei durch musikgeschichtliche Klangwelten vielerlei Art. Klare Leitplanken innerhalb der Stücke vermeiden ein Ausfransen und Sich-Verlieren und sorgen für ein dramaturgisch schlüssiges Gesamtbild mit verspielten Details, klaren Linien und daraus ausbrechenden Eskapaden.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
"Ich weiß – du schwarz"
Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung
Autorin: Kerstin Kilanowski
Regie: die Autorin

Black Lives Matter – Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom "Schwarzen" erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff "Rasse". Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: "Black is Beautiful". James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: "I am not your negroe". Gefragt wird auch und immer wieder: Wer bestimmt, ab welchem Grad von Pigmentierung ein Mensch als schwarz gilt? Kann Hautfarbe und Haarstruktur Identität stiften? Oder führt sie zurück zu Kategorien von Rassifizierung? Achtung: Das N-Wort wird in den Originaltexten der Schwarzen Autoren als Selbstbezeichnung mehrmals vorkommen. Eine "Lange Nacht" mit Texten unter anderem von Frantz Fanon, Zora Neal Hurston, James Baldwin, Alain Mabanckou, Chenjerai Hove, Alejo Carpentier. Mit Musiken von Stella Chiweshe, Nina Simone, Archie Shepp, Billie Holiday, Grand Kalle, Leyla McCalla.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 2. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
"Ich weiß – du schwarz"
Eine Lange Nacht über Widerstand und Schwarze Selbstbefreiung
Autorin: Kerstin Kilanowski
Regie: die Autorin
01:00-01:05 Nachrichten

Black Lives Matter – Widerstand gegen Unterdrückung und rassistische Willkür gibt es, seit der Europäer das Narrativ vom "Schwarzen" erfunden hat. Die Formen des Widerstands sind dabei höchst unterschiedlich: Ende des 18. Jahrhunderts führen in Haiti geheime Voodoo-Zeremonien und Sklavenaufstände zum ersten vom Kolonialismus befreiten Staat; in Zimbabwe ruft ein spirituelles Medium durch die Stimmen der Ahnen zum Krieg gegen die Kolonialherren auf. Intellektuelle wie der senegalesische Dichter und Präsident Léopold Senghor prägen den kulturpolitischen Begriff der Négritude. Der brillante Denker Frantz Fanon aus Martinique wiederum dekonstruiert schon in den 50er-Jahren den Begriff "Rasse". Auch hinter einer scheinbar unpolitischen Bewegung wie dem modebesessenen Sapeurs in der Kolonie Belgisch-Kongo steckt der Wunsch nach Selbstermächtigung. In den USA stellen Schwarze Jazzmusiker und Blues-Ikonen den Hörgewohnheiten der weißen Mittelschicht radikale Klänge entgegen, denn in den 60er-Jahren gilt: "Black is Beautiful". James Baldwin dagegen verwehrt sich mit seinen Essays gegen jegliche Zuschreibungen und politischen Aktivismus mit der elementaren Einsicht: "I am not your negroe". Gefragt wird auch und immer wieder: Wer bestimmt, ab welchem Grad von Pigmentierung ein Mensch als schwarz gilt? Kann Hautfarbe und Haarstruktur Identität stiften? Oder führt sie zurück zu Kategorien von Rassifizierung? Achtung: Das N-Wort wird in den Originaltexten der Schwarzen Autoren als Selbstbezeichnung mehrmals vorkommen. Eine "Lange Nacht" mit Texten unter anderem von Frantz Fanon, Zora Neal Hurston, James Baldwin, Alain Mabanckou, Chenjerai Hove, Alejo Carpentier. Mit Musiken von Stella Chiweshe, Nina Simone, Archie Shepp, Billie Holiday, Grand Kalle, Leyla McCalla.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Raderbergkonzerte 2021/2022
Werke von Scarlatti, Mozart und Ravel
Elisabeth Brauß, Klavier
Aufnahme vom 11.1.2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Manfred Trojahn
Ein Brief
Text von Hugo von Hofmannsthal
Holger Falk, Bariton
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Dirk Kaftan
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Georg Philipp Telemann
"Nun danket alle Gott." Kantate für Alt, Tenor, Baß, Chor, Orchester und Basso continuo,
TVWV 1:1166
Gerhild Romberger, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass
Basler Madrigalisten
L'arpa festante
Leitung: Fritz Näf
Johann Hermann Schein
"Lobe den Herrn, meine Seele". Geistliches Konzert für 10 Stimmen und Basso continuo
Capella Ducale
Musica Fiata Köln
Leitung: Roland Wilson
Arvo Pärt
"Annum per annum". Für Orgel
Aare-Paul Lattik, Orgel
Johann Sebastian Bach
"Liebster Gott, wenn werd ich sterben". Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 8
Deborah York, Sopran
Ingeborg Danz, Alt
Mark Padmore, Tenor
Peter Kooij, Bass
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
07:30-07:35 Nachrichten
07:50-08:00 Kulturpresseschau
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Über die Einheit. Ökumene und Ökologie
Von Pfarrerin Mechthild Werner
Evangelische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 175 Jahren: Der Politiker Paul von Hindenburg geboren


09:10 Die neue Platte (20 Min.)


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Kunst und Gegenwart (2/3)
Mehr als nur Zukunftsmusik
Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter Ars Electronica in Linz, im Gespräch mit Pascal Fischer
(Teil 3 am 3.10.2022)

"Wir begeistern uns nicht für Technologie, sondern für das, was wir mit ihr machen können." Laut Gerfried Stocker ist die Ars Electronica ein Expeditionsschiff, welches uns mitnimmt auf eine Reise in die Widersprüchlichkeiten unserer Zeit, um unterschiedliche Handlungsfelder in Kunst, Technologie, Gesellschaft zu testen und bisherige Denkstrukturen aufzubrechen. Welche Diskurse und welche Fragen an die digitalen Künste dabei eine Rolle spielen, darüber sprechen wir mit dem langjährigen Künstlerischen Leiter. Gegründet 1979 als Bühne für die Medienkunst, inzwischen erweitert um ein Festival für digitale Musik, Showcase für Kreativität und Innovation, Labore und vieles mehr, trägt das Konzept mehr als 40 Jahre nach ihrer Gründung auch heute zu entscheidenden Diskursen und Debatten der Digitalisierung bei. (Die Ars Electronica 2022 findet vom 7.-11. September in Linz unter dem Titel "Welcome to Planet B" statt.) Gerfried Stocker ist Medienkünstler und Ingenieur der Nachrichtentechnik und seit 1995 Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von Ars Electronica.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Sankt-Peter-und-Paul-Kirche in Barleben
Zelebrant: Pfarrer Willi Kraning
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Fotograf Akinbode Akinbiyi im Gespräch mit Marietta Schwarz
14:00-14:05 Nachrichten

Seine Fotografien sind auf Kunstbiennalen und -festivals auf der ganzen Welt zu sehen. Der britisch-nigerianische Fotograf verfolgt seit über 40 Jahren die rasante Veränderung der Megastädte auf dem afrikanischen Kontinent. Seine Annäherung an die Motive beschreibt er, der in Heidelberg Literaturwissenschaft studierte und in Berlin lebt, als einen Tanz, ein Schlendern, eine Verhandlung.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Das Magazin – Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt
Von Tomma Schröder


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Ministerium der Einsamkeit
Eine halbdokumentarische Farce
Von Jochen Rack
Regie: Stephanie Metzger
Produktion: BR 2021

Einsamkeit ist so schädlich wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag, sagt die Wissenschaft. Einsamkeit verursacht Kosten und bedroht den sozialen Zusammenhalt. Was kann die Politik dagegen tun? Im neu geschaffenen deutschen Einsamkeitsministerium zerbricht man sich den Kopf darüber, wie man die im Koalitionsvertrag definierte Aufgabe, die Einsamkeit in der modernen Gesellschaft zu bekämpfen, in politisches Handeln umsetzen soll. Dem Einsamkeitsminister fehlt die nötige Einsamkeitskompetenz, seine Referenten machen nicht immer überzeugende Vorschläge, und die Lobbyisten der Sozialverbände fordern wie üblich nur mehr Geld. Kann man sich womöglich an der Agenda des britischen Ministeriums für Einsamkeit orientieren? Interdisziplinäre Hearings und Sachverständigen-Kommissionen werden eingesetzt, um die Fragen zu klären: Was ist Einsamkeit überhaupt? Kann man sie mithilfe eines Guten-Miteinander-Gesetzes regulieren? Ist das eigentlich wünschenswert? Ist Einsamkeit wirklich immer schlecht? Im Ministerium kommen Zweifel auf, die entwickelten Ideen finden bei den Betroffenen nicht den erwünschten Anklang. Zeit für den Minister, über einen Rücktritt nachzudenken? Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.) Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb 2022 Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur, KV 495 Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622 Pierre-Philippe Bauzin Poème für Saxofon und Orchester, op.20 Preisträger und Preisträgerinnen des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs 2022 Düsseldorfer Symphoniker Leitung: Vitali Alekseenok Aufnahme vom 11.9.2022 aus der Tonhalle, Düsseldorf Am Mikrofon: Sylvia Systermans 22:00-22:05 Nachrichten

Es wehte wieder frischer Wind durch Düsseldorf, als im September die junge Bläserelite beim internationalen Aeolus-Wettbewerb antrat. Eigentlich sollte die Ausschreibung für Klarinette, Horn und Saxofon bereits 2020 stattfinden. Weil der Wettbewerb vor zwei Jahren coronabedingt ausfallen musste, wurde er nun für diese Instrumente nachgeholt. Über 300 Bläserinnen und Bläser aus mehr als 40 Ländern hatten sich auch diesmal beworben. Die drei Finalisten spielten nach aufreibenden Wettbewerbsrunden in der Tonhalle Düsseldorf um hohe Preisgelder und künftige Karrierechancen. Viele ehemalige Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs besetzen heute Solopositionen in führenden Orchestern. Es lohnte sich also, vor den strengen Ohren der hochkarätig besetzten Jury sein Bestes zu geben. Nicht zuletzt im Preisträgerkonzert mit dem gesanglichen vierten Hornkonzert und dem lyrisch-weichen Klarinettenkonzert von Mozart sowie dem farbenreichen Poème für Saxofon und Orchester von Pierre-Philippe Bauzin.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)
23:26-23:29 Presseschau


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
39. Woche – 26.09. bis 02.10.2022
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 16. September 2022

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