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RADIO - MDR KULTUR/1298: Woche vom 24.09. bis 30.09.2022


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 39. Woche vom 24.09. bis 30.09.2022


Samstag, 24. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Ernstfall Satire (35 Min.)
Satiremagazine im Crash-Test: "Pardon", "Titanic", "Eulenspiegel"
von Rainer Link

Bemerkenswert, dass die eher als humorlos und obrigkeitshörig geltenden Deutschen nach 1945 gleich drei Satire-Blätter ins Leben riefen, die bis in die Gegenwart wirken. Begonnen hat es im Osten Deutschlands im Jahr 1954 mit der ersten Ausgabe des "Eulenspiegels".

Nach dem niedergeschlagenen Aufstand vom 17. Juni 1953 sollte sich die "Eule" am Paradoxon kritischer Satire im Sozialismus versuchen. Sechs Jahre später wurde mit "Pardon" die Urmutter der westdeutschen Humorgazetten gegründet. Und nach deren Pleite stach die "Titanic" in die schwierige See der Humor-Presse. In beiden Teilen Deutschlands galt: Wo Komik gelingt, ist die strafende Hand der Obrigkeit nicht weit. Und wo sie nicht gelingt, erst recht. Diese goldene Regel der repressiven Presselenkung bekamen alle drei Magazine von Anfang an zu spüren. Zensur im Osten und Strafverfahren wegen übler Nachrede im Westen gehörten zum Alltag des satirischen Schreibens. Skandale haben die Magazine zuhauf verursacht. Zum Beispiel der Eulenspiegel mit einer wenig schmeichelhaften Ulbricht-Karikatur, die zur Entlassung des Chefredakteurs führte oder die Titanic mit ihrem dilettantischen Bestechungsversuch, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland zu holen, der vor Gericht endete. Ehemalige Chefredakteure, Autoren und Kolumnisten wie zum Beispiel Hans A. Nikel, Martin Sonneborn und Renate Holland-Moritz beschreiben das Berufsbild "Satireautor". Wie viel Ernst gehört dazu, ein Blatt zu machen, dessen alleiniger Zweck es ist, die Leser zum Lachen zu bringen?

Regie: Stefan Kanis
Produktion: MDR 2016
Mitwirkende: Chris Pichler


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft – Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet. Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.

Eine Sendung von Jan Kubon.


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR (60 Min.)
Hoffmeisters Empfehlungen – Fischers Empfehlungen

Jede Woche stellen Martin Hoffmeister und Claus Fischer im Programm von MDR KULTUR und MDR Klassik neue Aufnahmen vor, hellen Hintergründe auf, sprechen mit Künstlern und anderen Branchenprofis, kommentieren Nachrichten und werfen Blicke zurück auf die Geschichte klassischer Tonträger.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 25. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)
Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, der Stichtag, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.

Bach Kantate
* Johann Sebastian Bach:
Was Gott tut, das ist wohlgetan BWV 99
Julia Sophie Wagner, Sopran, Stefan Kahle, Alt, Wolfram Lattke, Tenor, Tobias Berndt, Bass
Thomanerchor Leipzig, Sächsisches Barockorchester
Gotthold Schwarz


10:00 Gottesdienst (60 Min.)
Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann
Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)
Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (360 Min.)
Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch".

Mit den Sendungen:

Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Spezial Musik
und um 18:05 Uhr MDR KULTUR trifft.


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles – vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum – außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
MDR Matineekonzert

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102 (1. Fassung)
Philip Glass: "Itaipú"
MDR-Sinfonieorchester
MDR-Rundfunkchor
Leitung: Dennis Russel Davies
Zeitversetzte Aufnahme vom 25.09.2022, Leipzig, Gewandhaus


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Montag, 26. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 6 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 8 von 22) (30 Min.)
Von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt…

Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)
Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor.
Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 6 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)
Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)
Eine Sendung von Jan Kubon

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.


22:00 Jenseits der Kastanien (90 Min.)
Von Marina Frenk

"Wissen Sie was ein DDON ist? Ein DDON ist ein Definitiver Depp Ohne Nationalität. Ich bin einer." Marina Frenk, 1986 in Chisinau, Moldawien, in einer russisch-jüdischen Familie geboren, kam 1993 mit ihren Eltern nach Deutschland, genauer: nach Dortmund-Nordstadt. Mitten in den Migrantendschungel des Ruhrgebiets, wie sie sagt, wenn sie – mit Blick auf Flüchtlingsschicksale von heute – von ihrer eigenen "Integration" erzählt. Von kultureller Transformation und Identitätsschlamassel. Vom Verlorengehen: einer Sprache, einer Herkunft. Von schönen und hässlichen Unterprivilegierten, von Vorzeige-Ausländern am Theater und Unterschichts-Arbeitslosen im Viertel. Von Neu-Deutschen und Alt-Deutschen. Von Unbehaustheit und Heimatsuche mit und ohne Wohlstand, mit und ohne Migrationshintergrund: in ihr drin und um sie herum. Und von Paul Celan aus Czernowitz, Bukowina, und Versen wie dem: "Erst jenseits der Kastanien ist die Welt". Marina Frenk, geboren 1986 in Chisinau, Moldawien, lebt in Berlin. Sie ist Autorin, Schauspielerin u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin und Musikerin u.a. in der Ostperanto-Band "Ka-pelsky" und Noise-Elektro Band "Baba Dunyah". Der MDR produzierte mit ihr mehrere Hörspiele u.a. "Und jetzt: die Welt!", wofür sie zusammen mit der Autorin Sibylle Berg mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden 2016" ausgezeichnet wurde. "Jenseits der Kastanien" erhielt 2017 den "CIVIS Preis – Europäischer Medienpreis für Integration". 2020 erschien ihr erster Roman "ewig her und gar nicht wahr" im Verlag Klaus Wagenbach.

Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komposition: Marina Frenk
Produktion: MDR 2016
Mitwirkende:
Marina Frenk
Dimitrij Schaad


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Dienstag, 27. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 7 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 9 von 22) (30 Min.)
von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 7 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)

* Heinrich Schütz: Deutsches Magnificat SWV 494
* Johann David Heinichen: Concerto G-Du S. 225
* Johann Sebastian Bach: Es ist das Heil uns kommen her
Werke von Friedrich Wilhelm Zachow, Johann Christian Schieferdecker,
Johann Philipp Krieger und Georg Friedrich Händel
Gellert-Ensemble, Leitung: Andreas Mitschke
Aufnahme vom 24.07.2022, Weißenfels, Schlosskirche


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)
Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 28. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 8 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 10 von 22) (30 Min.)
Von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 8 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)
Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)
Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 Kein schöner Land (60 Min.)
Eine deutsche Spurensuche mit dem Verleger Tom Lamberty
von Nils Kahlefendt

Von Tom Lambertys Terasse geht der Blick übers Saaletal, nach Schulpforte, Naumburg und weit ins Land: Italien mit ICE-Anschluss. Lamberty, im Westerwald aufgewachsen, ging Anfang der 1980er Jahre nach Westberlin, lernte Programmieren und stürzte sich kopfüber in diverse Projekte der Alternativszene. Anfang der Nullerjahre holten ihn Heidi Paris und Peter Gente zum Merve Verlag, der Studenten, Spontis und die Avantgarde des Kunstbetriebs verlässlich mit wildem, linken Denken versorgte. Seit 15 Jahren leitet Lamberty den mittlerweile nach Leipzig umgezogenen Verlag – und arbeitet im Brotjob für den Technikkonzern Cisco Systems. Seit 2016 lebt er mit seiner Familie in Naumburg. Dort kennt man vor allem seinen Großvater: Friedrich "Muck" Lamberty, der charismatische Wanderprediger, der mit seiner "Neuen Schar" vor 100 Jahren durch Thüringen zog, in Naumburg eine florierende Drechselei-Manufaktur betrieb und 1951 in den Westen floh – wo er in den Sechzigern als Vorläufer der Hippie-Bewegung wiederentdeckt wurde. In den Achtzigern bereiste Tom Lamberty mit seinem Vater, der in Wickersdorf zur Schule gegangen war, die alte Heimat der Familie, nun DDR. Die pittoreske Villa über den Weinbergen entdeckte er, als er 30 Jahre später mit seinem jüngsten Sohn kreuz und quer durch den Osten fuhr. Wie lässt sich ein mit der Alternativkultur der alten Bundesrepublik sozialisierter Intellektueller auf seine mitteldeutsche Geschichte und Gegenwart ein? Mit all den wilden, unerhörten Erzählungen, den Sounds und Songs, den dunklen Flecken und Gespenstern der Vergangenheit? Eine touristische Kaffeefahrt ist Kein schöner Land nicht, eher die Reise durch einen Kopf, der Deutschland denkt. Und fühlt. Und fürchtet? Nils Kahlefendt, geboren 1962 in Zwickau, studierte Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Leipzig, wo er seit 1983 lebt. Seit 1993 arbeitet er als freier Autor und Journalist für Printmedien, Hörfunk und Kulturinstitutionen; u. a. MDR Kultur, Deutschlandfunk, F.A.Z., Stiftung Buchkunst. Seit 1997 ist er Korrespondent des Fachmagazins Börsenblatt, seit 2008 gehört er dem Kuratorium des Vereins der Hotlist der unabhängigen Verlage an. Seit 2019 ist er Teil des Organisationsteams des Literarischen Herbsts – Leipziger Festival für Literatur.

Regie: Ulrike Lykke Langer


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Donnerstag, 29. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 9 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 11 von 22) (30 Min.)
Von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 9 von 12) (35 Min.)
Von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)

"Musik Modern" heute mit Ausschnitten aus Werken von:
* Márton Illés,
* Mike Svoboda
* Beat Furrer


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)
Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Freitag, 30. September 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 10 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 12 von 22) (30 Min.)
von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 10 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)

* Joseph Haydn: Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI:2
Robin Johannsen, Sopran
Werner Güra, Tenor
Florian Boesch, Bass
Collegium Vocale Ghent
Royal Concertgebouw Orchestra
Leitung: Philippe Herreweghe
Aufnahme vom 25.08.2022, Amsterdam, Concertgebouw


22:30 MDR Kultur Deutschszene/Kabarett Spezial (60 Min.)

Alle 14 Tage gehört der Freitag bei MDR KULTUR der deutschsprachigen Musikszene. Liedermacherinnen, Singer&Songwriter, Poeten, Wortakrobaten, die all Ihre Gedanken in deutsche Texte packen. Von Tocotronic bis Reinhard Mey – von Alin Coen bis Nina Hagen. Oder MDR KULTUR widmet an diesem Abend sich der neuen Kabarett-Szene. Da trifft man auf sprachgewaltige Schwergewichte und leichtfüßige Comedy in allen Formen und Genres, die intelligenter Humor hervorbringt und die im Radio funktionieren, vom politischen und Musikkabarett bis hin zum Stand-up.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
39. Woche – 24.09. bis 30.09.2022
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
Internet: www.mdr.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 16. September 2022

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