Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit
Pressemitteilung - 16.09.2025
Rita Schwarzelühr-Sutter unterstreicht Deutschlands Expertise bei der 69. IAEO-Generalkonferenz
Die Generalkonferenz der IAEO dient unter anderem der Beratung zu Fragen der nuklearen Sicherheit und Sicherung, der friedlichen Nutzung der Atomenergie und der Überwachung von Kernmaterial zum Schutz vor Missbrauch.
Vom 15. bis 19. September 2025 findet die 69. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien statt. Die Generalkonferenz ist das jährliche Treffen aller 180 Mitgliedstaaten. Sie dient unter anderem der Beratung zu Fragen der nuklearen Sicherheit und Sicherung, der friedlichen Nutzung der Atomenergie und der Überwachung von Kernmaterial zum Schutz vor Missbrauch. Bei der Generalkonferenz handelt es sich um die wichtigste Plattform für die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich. Die IAEO überwacht die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags, verhindert Proliferation von Kernwaffen, entwickelt Sicherheitsstandards für kerntechnische Anlagen sowie für die Anwendung radioaktiver Stoffe und ionisierender Strahlung in Industrie und Medizin, unterstützt technische Zusammenarbeit und berichtet an die UN-Generalversammlung und den UN-Sicherheitsrat bei Gefahren für den Weltfrieden. Zudem betreibt sie internationale Entwicklungszusammenarbeit in Bereichen wie Humanmedizin, Wasser, Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion durch die Nutzung nuklearer Technologien. Im nationalen deutschen Statement auf der 69. IAEO-Generalkonferenz unterstrich Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister, vor rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Deutschlands Expertise.
Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter:
"Deutschland spielt eine aktive Rolle in einem breiten Spektrum
nuklearer Technologien, die nicht der Stromerzeugung dienen. Während
nur in etwa 30 Staaten der Welt Atomkraftwerke betrieben werden,
nutzen viel mehr Staaten weltweit nukleare Anwendungen außerhalb des
Energiebereichs. Einige dieser Technologien können Leben retten."
Schwarzelühr-Sutter befasste sich in ihrer Rede mit dem Aspekt der nuklearen Sicherheit vor dem Hintergrund der aktuell angespannten internationalen politischen Lage. Ebenso unterstrich sie Deutschlands Expertise im Nuklearbereich. Auch nach dem Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland setzt sich das BMUKN weiterhin international für höchste Sicherheitsstandards ein. Einen Schwerpunkt in diesem Jahr legte sie auf die Kernfusion sowie Nukleartechnologien, die nicht der Stromerzeugung dienen, zum Beispiel der Anwendung von ionisierender Strahlung und radioaktiven Stoffen in der Medizin. Diese trägt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge bei, indem sie entscheidende Erkenntnisse zur frühzeitigen Diagnose und Behandlung zahlreicher Erkrankungen leistet. Deutschland unterstützt die IAEO aktiv bei der Fortentwicklung dieser Technologie.
16.09.2025 | Pressemitteilung Nr. 079/25 | Nukleare Sicherheit
Weitere Informationen
Nukleare Sicherheit - Themenseite
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/nukleare-sicherheit/ueberblick-nukleare-sicherheit
Strahlenschutz - Themenseite
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/strahlenschutz/ueberblick-strahlenschutz
Strahlenschutz in der Medizin - Themenseite
https://www.bundesumweltministerium.de/themen/strahlenschutz/ionisierende-strahlung/strahlenschutz-in-der-medizin
*
Quelle:
BMUKN-Pressemitteilung, 16.09.2025
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
Tel.: 030 18 305-0, Fax: 0228 99 305-3225
Redaktion:
Referat Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation und Social Media
veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 19. September 2025
Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang