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STELLUNGNAHME/746: Greenpeace zum Energiewende-Monitoringbericht (Greenpeace)


Greenpeace
Stellungnahme - Montag, 15. September 2025

Greenpeace zum Energiewende-Monitoringbericht


Hamburg, 15.09.2025 - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat heute in Berlin die Ergebnisse des Monitoringberichts zur Energiewende vorgestellt und schlug zehn Schlüsselmaßnahmen vor. Die Bundesregierung will den Bericht zur Grundlage ihrer weiteren Arbeit bei der Energiewende machen. Mira Jäger, Greenpeace-Expertin für Klima und Energie, warnt vor Rückschritten in der deutschen Energiepolitik:

Die Bundesregierung wünscht sich Kosteneffizienz bei der Energiewende, doch ignoriert dabei langfristige Kosten und Klimaschäden. Geld sparen will die Bundesregierung mit einem Bilanztrick: Der Energiebedarf wird klein gerechnet, um das Ziel, 80 Prozent erneuerbaren Stromverbrauch bis 2030, weiterhin zu halten. Um die deutschen und europäischen Klimaziele zu erreichen, müssen aber Wärmepumpen, Elektromobilität und Elektrifizierung der Industrie massiv ausgebaut werden.
Mira Jäger, Greenpeace-Expertin für Klima und Energie

Die von Ministerin Reiche geforderte Flexibilisierung darf nicht auf falschen Lösungen und fossilen Abhängigkeiten basieren. Anpassungsfähig wird Deutschland unter anderem durch Batteriespeicher, Digitalisierung der Netze und den begrenzten Einsatz von grünem Wasserstoff. Dazu gehört sicher nicht der von Reiche geplante massive Zubau von klimaschädlichen Gas-Grundlastkraftwerken, die mit teurer und unsicherer CO2-Abscheidetechnik betrieben werden. Statt die dringend notwendige Transformation mit Nachdruck voranzubringen, droht der Monitoringbericht zum Hebel energiepolitischer Rückschritte zu werden.
Mira Jäger, Greenpeace-Expertin für Klima und Energie

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Quelle:
Stellungnahme, 15.09.2025
Herausgeber: Greenpeace e.V., Pressestelle
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E-Mail: presse@greenpeace.de; mail@greenpeace.de
Internet: www.greenpeace.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 19. September 2025

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